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Schutz vor Einbrüchen

 
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Die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche bleibt hoch: Alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen – das ergab die Kriminalstatistik von 2011. Es gibt allerdings ein paar Schutzmaßnahmen, mit denen Sie das Risiko für einen Einbruch senken können.

Das Netzwerk "Zuhause sicher" bietet Sicherheit für Bürger in mittlerweile vielen Städten und Gemeinden Westfalens. Infos zum Netzwerk erhalten Sie hier
Die Netzwerk Homepage lautet: www.zuhause-sicher.de

Alle möglichen Einstiege sichern

Die meisten Einbrecher kommen über Fenster, Balkon- oder Terrassentüren in das Haus. Das hat zwei Gründe: Zum einen sind diese oft schlechter geschützt als die Haustür und zum anderen können die Einbrecher so über die schlechter einsehbare Rückseite des Hauses einsteigen. Deshalb sollten Sie nicht nur die Haustür absichern, sondern ebenso Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Ohne spezielle Sicherung sind diese innerhalb von Sekunden ausgehebelt (eingeschlagen werden Scheiben nur selten). Vergessen Sie außerdem nicht, Lichtschächte und Fenster im Keller zu sichern – es gibt z. B. eigene Verankerungen für die Gitter des Lichtschachts. Einbrecher haben nicht viel Zeit. Wenn sie merken, dass sie zu lange für das Aufknacken brauchen, lassen sie häufig von ihrem Vorhaben ab.

Die Einbrecher abschrecken

Damit ein Einbrecher erst gar nicht in die Nähe Ihres Hauses kommt, gibt es einen einfachen Trick: Installieren Sie eine Lampe mit einer Zeitschaltuhr. Einbrecher fühlen sich besonders von dunklen Häusern mit schlechter Einsicht angezogen. Gegen den Einblick können Sie meist nur wenig tun, dafür aber gegen die Dunkelheit. Eine Lampe mit Zeitschaltuhr sorgt selbst dann für abschreckendes Licht, wenn Sie nicht zu Hause sind. Jedoch dringen manche Diebe sogar bei Tageslicht ein. Wenn Sie also eine zusätzliche Absicherung möchten, dann ist eine Alarmanlage die richtige Lösung für Sie. Falls Sie in den Urlaub fahren, geben Sie keine Hinweise darauf, dass Ihr Heim verlassen ist, wie z. B. eine entsprechende Nachricht auf dem Anrufbeantworter, ein überfüllter Briefkasten oder permanent zugezogene Gardinen. Bitten Sie einen Nachbarn, Bekannte oder Verwandte um Hilfe, damit das Haus „belebt“ wirkt.

Versicherungsschutz nach einem Einbruch

Die Hausratsversicherung ersetzt sowohl den Schaden, der durch den Diebstahl entstanden ist, als auch den Schaden an der Einbruchstelle, z. B. ein beschädigtes Fenster. Dafür müssen Sie unbedingt so schnell wie möglich die Polizei rufen und Anzeige erstatten. Zu große Hoffnungen auf eine Aufklärung sollten Sie sich allerdings nicht machen – es werden nämlich nur ca. 16 Prozent der Einbrüche aufgeklärt.

 

 

 

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