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Stürme bedrohen Ihr Hab und Gut.
So schützen Sie sich.

 

Achtung Sturmgefahr

Warum wird das Thema Sturm wichtig?

Stürme sind unabwendbare Naturereignisse. Jährlich verursachen sie hohe Schadensummen. Wetterexperten gehen davon aus, dass die Häufigkeit und Intensität von Sturmereignissen in den nächsten Jahrzehnten weiter zunehmen wird. Sie können mit rechtzeitiger Vorsorge helfen, Schäden an Ihrem Eigentum zu mindern.

Ab einer Windgeschwindigkeit von mehr als 62 km / h (Windstärke 8 nach der Beaufort-Windskala) sprechen die Versicherer von Sturm. Immer häufiger treten jedoch auch Orkane (mehr als 118 km / h) auf. Sturmschäden mit schweren Verwüstungen an Haus, Hof und Natur sind die Folge.


Was können wir dagegen tun?

  • Klimaschutz mit dem Ziel, den negativen Folgen der globalen Erwärmung entgegenzuwirken, ist eine Aufgabe der Gemeinschaft.
  • Wetterschutz für den jeweiligen Besitz sollte jeder Einzelne dagegen selbst erbringen.


Die Landesbauordnungen verpflichten Hausbesitzer, Gebäude instand zu halten. Das regelmäßige Prüfen des Bauzustandes und die Beseitigung von Mängeln bedeutet auch Schutz gegen mögliche Haftungsansprüche. Die Instandhaltungspflicht ist ebenfalls in den Versicherungsbedingungen dargelegt.
 

 

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deckblatt_elementar_sturm  

Infoblatt Sturm als PDF herunterladen




Für weiter Informationen wählen Sie bitte einen der folgenden Punkte:

Sturmvorsorge  Schwachpunkt Dach  Was tun im Schadenfall? 
 
 

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Sturmvorsorge

Sturmwarnung* – was können Sie tun?
 

  • Schließen Sie Fenster, Türen, Dachfenster, Luken, Lichtkuppeln und Fensterläden. Fahren Sie die Markisen ein. Sichern Sie auch Ihre Gartenmöbel. (Türen, Fenster und Dachluken sollten Sie generell bei Verlassen des Hauses schließen.)
  • Reinigen Sie verstopfte Abläufe (z. B. Regenrinnen und Bodenabläufe im Lichtschacht am Kellerfenster), damit die bei einem Sturm auftretenden Regenmassen ungehindert ablaufen können.
  • Überprüfen Sie die Funktionstüchtigkeit von Rückstausicherungen.
  • Bringen Sie Ihr Auto in Sicherheit.


* Kunden der Westfälischen Provinzial können sich kostenlos über das Unwetterfrühwarnsystem „WIND“ (Weather Information On Demand) nicht nur vor Sturm, sondern auch vor weiteren drohenden Wettergefahren warnen lassen.

WIND entstand durch die enge Zusammenarbeit mit Meteomedia, einem der führenden Wetter-Dienstleister in Europa mit eigener Unwetterzentrale, dem Fraunhofer Institut sowie den öffentlichen Versicherern.

Die Warnungen überzeugen durch ihre hohe Präzision. Empfänger werden für das gewählte Postleitzahlgebiet je nach Unwetterart bis zu 36 Stunden vor dessen Eintreffen gewarnt.
 
 

    unwetterwarnungen 
 

 

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Schwachpunkt Dach


Ein gut unterhaltenes Gebäude bietet weniger Angriffsfläche.

Ein gut unterhaltenes Gebäude gefährdet keine Personen und bietet einem Sturm oder Hagel weniger Angriffsflächen. Zum Beispiel kann eine Sturmböe morsche Dachabschlüsse leicht abreißen. In der Folge hat der Sturm dann einen leichteren Zugang, um Dachziegel oder das ganze Dach abzuheben.

Welche Gebäude und Gebäudeteile sind eher sturmgefährdet und erfordern mehr Beachtung?

  • Höhere Gebäude
  • Gebäude in exponierten Lagen, z. B. Höhenlagen ab 600 m über dem Meeresspiegel
  • Gebäude die quer zur Hauptwindrichtung stehen
  • Großflächige Dächer und Dächer mit einer stärkeren Dachneigung
  • Nicht ausgebaute Dächer (Dächer ohne Unterverschalung), die häufig in der Landwirtschaft vorkommen
  • Rand- und Eckbereiche besonders bei Flachdächern
  • An- und Aufbauten auf Dächern (Kamine, Dachgauben), da hier verstärkt Verwirbelungen auftreten

 


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Betrachten Sie das Hausdach eingehend und nehmen Sie Kontakt mit einer Fachfirma (z. B. Firmen des Dachdeckerhandwerks) auf, wenn Sie eine oder mehrere der nachfolgend aufgeführten Fragen mit „Ja“ beantworten können:


Steildach

  • Sind Regenfallrohre, Dachrinnen oder Schneefanggitter abgerissen, verrostet oder verbogen?
  • Sind die Befestigungen der Antennen- und Blitzschutzanlage verrostet oder lose?
  • Sind die Anschlüsse an Dachfenstern, Luken, Lichtkuppeln, Kaminen oder andere Blechabdeckungen schadhaft oder fehlen sie völlig?
  • Sind die hölzernen Bauteile des Daches (wie Dachüberstand, Dachlatten) morsch oder von Fäulnis oder Schädlingen befallen?
  • Haben sich die First-, Trauf-, Grat- und Ortgangziegel gelöst, sind sie beschädigt oder fehlen sie?
  • Dachziegel, Dachplatten oder die Verankerungen und Verklammerungen – sind diese beschädigt, haben sie sich gelockert oder fehlen sie?
  • Ist der Verstrich der Dachziegel lose oder bereits abgebröckelt?
  • Sind die Dächer vermoost oder rissig?
  • Haben sich Risse oder Abplatzungen an den Kaminen oder in der Außenverkleidung gebildet?


sturm_schornstein 


Flachdach 
 

  • Ist die Schweißnaht der Dachbahnen aufgebrochen?
  • Gibt es schadhafte oder abgerissene Teile oder Blasen und Risse in der Dachhaut?
  • Ist die Kiesschüttung unregelmäßig oder fehlt der Kies an einigen Stellen?
  • Ist die Dachrand-Einfassung intakt?
  • Dringt durch die Dachhaut bereits Feuchtigkeit?



Wartungsverträge mit Fachfirmen können gerade für die in der Regel schwer einsehbaren Flachdächer von Nutzen sein.

Vom Sturm besonders gefährdet sind im Bau befindliche Gebäude mit noch unverschlossenen Öffnungen. Baukräne und -gerüste bedürfen einer festen Verankerung, damit von ihnen keine Gefährdung ausgeht. Leichtere Bauteile, wie Zelte, Traglufthallen oder Gewächshäuser sollten bezüglich einer möglichen Sturmsicherung überprüft werden.


Bäume

Bäume in der Nähe Ihres Hauses können bei einem Sturm schwere Schäden verursachen. Vorsorglich sollten Sie Ihren Baumbestand prüfen lassen (oder selbst genau besichtigen) und handeln, wenn die angrenzenden Bäume

  • ausladende, das Gebäude berührende, angefaulte oder vertrocknete Äste haben,
  • bereits über gehobenes Wurzelwerk verfügen oder sehr schief stehen (flachwurzelnde Nadelbäume sind besonders gefährdet),
  • oder offensichtlich krank sind. 

     

flachdach

 

 

 

 

 



 


 

 

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Was tun im Schadenfall?


1.) Zeigen Sie Ihrem Versicherer den festgestellten Schaden unverzüglich an.

      Erstellen Sie zur Beweissicherung Fotos und teilen Sie die voraussichtliche Schadenhöhe mit.
      Dabei erfolgt eine Absprache bezüglich Besichtigung und Reparaturfreigabe.

2.) Helfen Sie, den Schaden so gering wie möglich zu halten:
     – Notabdeckung und Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit
     – Befestigung oder Entfernen loser Teile

3.) Lassen Sie Ihr Dach von einer Fachfirma reparieren.

4.) Wenden Sie sich im Zweifel an Ihren Versicherer.  
      Er wird Sie mit Rat und Tat unterstützen. 


Versichert sind, sofern nichts anderes vereinbart ist:

  • Schäden, die durch unmittelbare Sturmeinwirkung am versicherten Gebäude entstehen
  • Schäden durch Bäume oder sonstige Gegenstände, die der Sturm auf das versicherte Gebäude wirft
  • Schäden, die eindringende Niederschläge am versicherten Sachen anrichten, wenn der Sturm das Dach abgedeckt hat



Nicht versichert sind, sofern nichts anderes vereinbart ist:

  • Schäden durch Regen, Schnee oder Schmutz, wenn diese Niederschläge durch unverschlossene oder undichte Türen, Fenster oder Öffnungen eindringen
  • Schäden durch Sturmflut, Lawinen, Schneedruck*
  • Schäden die vor der Bezugsfertigkeit des Gebäudes eintreten


 

schaeden_schneedruck

 

 

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