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 Das kann mir nicht passieren?!

 
 

Das denken jährlich einige Tausend Menschen, bevor sie ihr Hab und Gut oder gar das Leben verlieren. Brände gehören nach wie vor zu den Schadenereignissen im häuslichen Bereich, die am wenigsten im Risikobewusstsein der Menschen sind. Dabei können ein Bewusstsein für die Brandgefahr, erhöhte Aufmerksamkeit und der Blick für Gefahrenquellen das Brandrisiko deutlich verringern.

 

Alarmierende Fakten

  • Jeder dritte Brand in Deutschland wird durch Elektrizität verursacht.

  • Jeder fünfte Brand entsteht durch menschliches Fehlverhalten.

 

Jeder hat in der Jugend Erfahrungen mit Feuer gemacht

  • die erste heimliche Zigarette,

  • das erste Streichholz entzünden,

  • das Lagerfeuer beim Stockbrotbacken,

  • das Zündeln am Adventskranz oder

  • das Experimentieren mit Feuerwerkskörpern zu Silvester.

 

Aber auch Erwachsene gehen zunehmend leichtfertig mit der Gefahr um.

  • Stoffe und Textilien entzünden sich durch zu große Nähe an einer Leuchte.

  • Billigprodukte elektrischer Betriebsmittel, wie z. B. Mehrfachsteckdosen, verursachen durch Überlastung Brände.

  • Heiße Zigarettenstummel landen im Mülleimer und entzünden den Hausmüll.

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Infoblatt Brandschutz als PDF herunterladen

 


Für weitere Informationen wählen Sie bitte einen der folgenden Punkte:

Kein Brand ohne Ursache Vielfältige Gefahrenquellen lauern in jedem Haushalt Wo Strom ist, lauern auch immer Gefahren Rauch ist gefährlicher als das Feuer selbst Rauchmelder – aufwachen, bevor es zu spät ist Messer, Gabel, Schere, Licht ... Alter schützt vor Torheit nicht Gefahr erkannt, Gefahr gebannt Was tun wenn es brennt?
 


 

Kein Brand ohne Ursache

 

Gefahrenquellen auf der Spur

  • Schalten Sie Geräte (Unterhaltungselektronik, Küchengeräte etc. soweit vorhanden) über den Hauptschalter ab.

  • Stellen Sie den Tannenbaum möglichst in einen mit Wasser gefüllten Ständer und halten Sie geeignete Löschmittel bereit.

  • Verwenden Sie feuerfeste Unterlagen für Toaster, Tischgrill und Fondue.

  • Lassen Sie Kerzen nur unter Aufsicht brennen.

  • Bewahren Sie leicht entzündliche Stoffe, wie Kraftstoffe, Lacke, Verdünner und Spraydosen, sowie brennbare Materialien, wie Autoreifen und Holz, nur soweit notwendig auf.

  • Routine schützt vor Bränden: Stellen Sie das Bügeleisen selbst bei kurzen Unterbrechungen bewusst in die dafür vorgesehene Halterung des Bügelbretts.

  • Brandbeschleuniger: Lagern Sie kein brennbares Material im Heizungskeller und hantieren Sie dort nie mit Lösungsmitteln!

  • Schützen Sie Ihre Geräte bei Gewitter durch das Ziehen der Antennen-, Telefon- und Netzstecker oder durch Einbau eines Überspannungsschutzes.

  • Funkenflug: Grillen Sie nicht in unmittelbarer Nähe von Bäumen oder Sträuchern.

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Vielfältige Gefahrenquellen lauern in jedem Haushalt


 

Ob Kaffeemaschine, Toaster, Wasserkocher oder E-Herd – keines Ihrer eingeschalteten Elektrogeräte sollten Sie unbeaufsichtigt lassen. Schnell kann Sie ein vergessenes Bügeleisen mehr als nur Ihr letztes Hemd kosten.

 

Dank moderner Technik kommen Menschen in ihren Wohnungen kaum noch mit offenem Feuer in Berührung. Das Gefahrenbewusstsein, besonders für Brandgefahren, hat deutlich abgenommen und Fahrlässigkeit im Alltagsverhalten, vor allem im Umgang mit Elektrizität, kann Sie teuer zu stehen kommen.

 

Schärfen Sie Ihren Blick für Gefahrenquellen

  • Schalten Sie Elektrogeräte direkt nach Gebrauch wieder aus!

  • Sicherheit geht vor: Benutzen Sie nur Elektrogeräte, die ein anerkanntes Gütezeichen (VDE/GS) tragen.

  • Lassen Sie Geräte wie Fernseher oder DVD-Spieler nicht unnötig in Bereitschaft (Stand-by) eingeschaltet. Dies schont auch Ihren Geldbeutel.

  • Nehmen Sie defekte Leitungen und Geräte sofort außer Betrieb.

  • Keine eigenen Reparaturversuche vornehmen. Lassen Sie defekte Geräte nur vom Fachmann reparieren.

  • Verwenden Sie nur Glühlampen entsprechend der für die Leuchte vorgesehenen Wattzahl.

  • Hitzestau: Decken Sie elektrische Leuchten niemals mit brennbaren Materialien, z. B. Stoffen, ab.

  • Stellen Sie Heizstrahler so auf, dass sie einen Mindestabstand von einem Meter zu allen brennbaren Materialien einhalten.

  • Achten Sie darauf, dass Ihre Elektroinstallation regelmäßig kontrolliert wird (mindestens alle 10 Jahre).

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Wo Strom ist, lauern auch immer Gefahren


 

Wer an eine einzige normale Stromleitung Waschmaschine, Staubsauger, Wasserkocher und Kühlschrank anschließt, muss sich nicht wundern, wenn der Leitungsschutzschalter auslöst.

 

Eine Steckdose, zehn Verbraucher

Die folgenden Lösungen sind möglich:

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  • Entlasten Sie die Steckdose durch Abschalten von Geräten. Tischsteckdosen (bewegliche Mehrfachsteckdosenleisten) dürfen nicht hintereinander gesteckt werden.
  • Verteilen Sie Ihre Geräte auf andere Stromkreise oder nehmen Sie eine Neuinstallation bzw. eine Erweiterung der Elektroanlage vor.

  • Lassen Sie Änderungen in der Elektroanlage nur durch einen Elektriker vornehmen.

  • Erweitern Sie nicht Wandsteckdosen durch Abzweigstecker. Diese sind aus Sicherheitsgründen nicht zugelassen.

 

Denken Sie daran

  • Haarföhn – 1.600 Watt Endleistung

  • Toaster – 800 Watt Endleistung

  • Bügeleisen – 1.000 Watt Endleistung

  • Waschmaschine – 3.000 Watt Endleistung

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Rauch ist gefährlicher als das Feuer selbst


 

Rauch ist eine schleichende Gefahr, die schon nach wenigen Minuten tödlich wirken kann. Eine Lungenfüllung reicht meist schon aus. Er dringt lautlos durch jede Ritze, steigt Treppen und Schächte hoch – so gelangt er auch ins Schlaf- oder Kinderzimmer.

 

So funktioniert’s

Ein Rauchmelder arbeitet nach dem Streulichtprinzip. In einer Rauchkammer im Inneren sendet eine Leuchtdiode regelmäßig Lichtstrahlen aus. Dringt Rauch ein, werden die Lichtstrahlen gestreut und  auf eine Fotolinse  gelenkt. Dadurch erkennt der Melder den Rauch und löst das Warnsignal so lange aus, bis die Kammer wieder rauchfrei ist.

 

Sicherer Lebensretter

  • Ein Rauchmelder kann Ihr Leben und das Ihrer Kinder retten!

  • Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im tiefsten Schlaf rechtzeitig und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen!

  • Rechtzeitig alarmiert haben Sie die Chance, den Brand zu löschen und größere Sachschäden zu verhindern.

 

Denken Sie daran

  • Beachten Sie die Montage- und Betriebshinweise in Ihrer Bedienungsanleitung.

  • Kontrollieren Sie monatlich die Funktionsbereitschaft Ihrer Rauchmelder mit der Prüftaste!

  • Verdecken oder übermalen Sie die Rauchmelder nicht. Reinigen Sie die Melder entsprechend den Herstellerangaben.

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Rauchmelder – aufwachen, bevor es zu spät ist


 

Ob Mieter oder Hausbesitzer, Wohnung oder Eigenheim – mit geringem Aufwand erhöhen Sie den Brandschutz deutlich.

  • Schon für den Preis eines Kinobesuchs erhalten Sie mit einem Rauchmelder einen äußerst wirksamen Schutz.

  • Für eine lange Funktionsbereitschaft empfehlen wir netzbetriebene Rauchmelder oder die Ausstattung mit einer 9-Volt-Lithium-Langzeitbatterie.

  • Es gibt auch spezielle Rauchmelder für Gehörlose! Lassen Sie sich beraten.

 

Geprüfte Sicherheit mit „Q“ 

Das neue „Q“, ein unabhängiges Qualitätszeichen, das für Rauchwarnmelder mit erweiterter Qualitätsprüfung steht, erleichtert die Verbraucherorientierung. Folgende Leistungsmerkmale sind dabei ausschlaggebend:

  • Geprüfte Langlebigkeit und Reduktion von Falschalarmen

  • Erhöhte Stabilität gegen äußere Einflüsse

  • Fest eingebaute Batterie mit mindestens 10 Jahren Lebensdauer

 

Wie viele Rauchmelder brauche ich und wo bringe ich sie am besten an?

  • Installieren Sie als Mindestschutz Rauchmelder in den Schlaf- und Kinderzimmern sowie in den Fluren. Optimal sind zusätzlich die Überwachung jedes Raumes und die Installation auf jeder Etage. Rauchmelder sind immer an der Decke, möglichst in Raummitte, mindestens jedoch 50 cm von einer Wand oder von Einrichtungsgegenständen entfernt, zu montieren. In Küchen sollten Sie nur spezielle Rauchmelder einsetzen, die aufgrund ihrer Leistungseigenschaften Täuschungsalarme ausschließen.

  • Anspruchsvollere Ausführungen können über Leitung oder Funk miteinander verbunden und über Netzspannung betrieben werden. Der Vorteil: Alle Melder schlagen gleichzeitig Alarm, sobald einer von ihnen Rauch erkennt – ein entscheidender Vorteil in einem mehrstöckigen Haus!

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Messer, Gabel, Schere, Licht ...


 

Feuer übt auf Kinder eine magische Faszination aus. Doch der sorglose und ungeschulte Umgang mit Feuer führt jedes Jahr zu vielen Brandopfern und Sachschäden in Milliardenhöhe. Dabei erschreckt die Tatsache, dass viele Wohnungsbrände durch ein zündelndes Kind verursacht werden.

 

Ihre Verantwortung ist gefragt

  • Bringen Sie Ihren Kindern den Umgang mit Elektrogeräten bei.

  • Offene Steckdosen verleiten Kinder zu Experimenten. Bitte verwenden Sie daher Kindersicherungen.

Das können Sie tun

  • Verhalten Sie sich vor Kindern besonders vorbildlich im Umgang mit Feuer und Feuerwerkskörpern!

  • Zeigen Sie Kindern die Grenzen und Regeln beim Feuermachen auf und vermitteln Sie ihnen den richtigen Umgang mit diesem Element.

  • Üben Sie mit Ihren Kindern das richtige Verhalten im Brandfall und die Fluchtwege! Im Ernstfall geht es um jede Sekunde.

  • Verzichten Sie bei kleinen Kindern vorsichtshalber ganz auf Kerzen und verwenden Sie stattdessen elektrische Kerzen mit dem Gütesiegel „GS“.

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Alter schützt vor Torheit nicht


 

Altersbedingt nachlassende Sinnesorgane sowie Vergesslichkeit oder ein verändertes Schlafbedürfnis führen häufig zu einer Beeinträchtigung der Wahrnehmung und zu fatalen Missgeschicken.

 

Achten Sie darauf

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  • Zünden Sie keine letzte Zigarette im Bett an. Wenn diese z. B. wegen kurzfristigen Einnickens auf die Decke fällt, kann ein Brand entstehen.

  • Zünden Sie keine letzte Zigarette im Bett an. Wenn diese z. B. wegen kurzfristigen Einnickens auf die Decke fällt, kann ein Brand entstehen.

  • Achten Sie darauf, Heizdecken und deren Kabel nicht zu knicken. Nicht mehr einwandfrei funktionstüchtige Heizdecken sollten Sie entsorgen.

     

  • Decken Sie niemals Heizstrahler und Heizlüfter zu und achten Sie auf einen Sicherheitsabstand zu brennbaren Materialien.

  • Löschen Sie Fettbrände niemals mit Wasser. Dabei entsteht eine meterhohe Feuersäule. Nehmen Sie stattdessen besser einen passenden Deckel oder eine Löschdecke.

  •  

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Gefahr erkannt, Gefahr gebannt


 

Ein kleines Feuer können Sie vielleicht selbst löschen. Hier ist Wasser meistens das ideale Löschmittel. Mit einer Gießkanne, einem Eimer oder einem Schlauch können Sie den Brand bekämpfen. Eine wirksame Brandbekämpfung ist jedoch nur mit geeigneten Löschmitteln möglich.

 

Geeignete Löschmittel

  • Löschdecken

  • Feuerlöscher

  • Wasser

 

Gehen Sie auf Nummer sicher:

  • Wählen Sie beim Renovieren Baumaterial in nicht brennbarer oder schwer entflammbarer Ausführung.

  • Installieren Sie nur qualitätsgeprüfte Rauchmelder.

  • Halten Sie an zentraler Stelle in Haus oder Wohnung einen Feuerlöscher bereit! In vielen Fällen sind Wasser- oder Schaumlöscher zu empfehlen. Im Zweifelsfall berät Sie der Fachhandel oder Ihre Feuerwehr.

  • Halten Sie Fluchtwege stets frei! Benutzen Sie niemals einen Aufzug als Fluchtweg, da dieser zur tödlichen Falle werden kann.

  • Kleinere Brände können Sie gut mit einer Decke ersticken. Es empfiehlt sich, eine Löschdecke an einer schnell zu erreichenden Stelle griffbereit zu deponieren.

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Was tun, wenn’s brennt?


In erster Linie gilt: Bewahren Sie Ruhe! Verlassen Sie den unmittelbaren Gefahrenbereich und rufen Sie sofort die Feuerwehr. Sie ist von jedem Telefon Tag und Nacht unter der Notrufnummer 112 zu erreichen. Machen Sie bitte eindeutige Angaben.

 

Zögern Sie nicht: Der Einsatz der Feuerwehr ist kostenlos, auch wenn Sie das Feuer selbst verursacht haben. Sie müssen keine Kostenforderungen befürchten, selbst wenn sich herausstellt, dass ein Einsatz der Feuerwehr nicht notwendig war.

 

Richtig Hilfe rufen

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  • WER ruft an? Nennen Sie Ihren Namen.

  • WO brennt es? Geben Sie die genaue Adresse an.

  • WAS ist passiert? Beschränken Sie sich auf das Wesentliche.

 

  • WIE ist die Situation? Sind Menschen in Gefahr? Gibt es Verletzte? Wie viele Personen sind betroffen?

  • WARTEN Sie auf Rückfragen. Die Notrufstelle beendet das Gespräch.

 

Es gilt: Menschenrettung geht vor Sachschutz.

 

Erscheint Ihnen die Gefahr für sich selbst zu groß, dann fliehen Sie! Warnen Sie Mitbewohner und Nachbarn, ohne unnötige Aufregung zu verursachen. Helfen Sie Kindern, alten oder behinderten Menschen. Ist Ihnen der Fluchtweg versperrt, machen Sie sich an einem Fenster bemerkbar.

 

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