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Schadenverhütung - Kinder

Abenteuer Forschung - nicht ohne Ihre Aufsicht!

Die Welt der Kinder – ein aufregendes Universum voller Abenteuer und Herausforderungen. Kaum dass sie krabbeln können, wollen sie schon alles erkunden, ertasten, probieren, begreifen.

Zunächst nur im eigenen Haus, treibt sie die Neugier immer weiter fort, je größer sie werden. Behalten Sie Ihr Kind dabei stets altersgemäß im Blick. Denn Risiken lauern überall. Unterstützen Sie Ihr Kind bei seinen Entdeckungen und entschärfen Sie gleichzeitig die Gefahrenquellen.

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Infoblatt Aufsichtspflicht als PDF herunterladen

Für weitere Informationen wählen Sie bitte einen der folgenden Punkte:

Maxi allein zu HausTipps für ein kindersicheres ZuhauseWenn Kinder nicht zu bremsen sind!Feuerlegen ist ein Kinderspiel!Eltern haften für ihre Kinder!

Maxi allein zu Haus

Ein heißer Topf auf dem Herd, ein Bügeleisen in greifbarer Nähe, herumliegende Streichhölzer – wär’ doch gelacht, wenn sich damit nicht spielen ließe ...

Eine Expedition mit oft schlimmem Ausgang!

Und entdecken Sie die Gefahren, die es hier für die Kleinen zu bestehen gilt. Denn wenn Sie jetzt nicht handeln, tut es Ihr Kind ...

 

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Tipps für ein kindersicheres Zuhause

  • Polstern Sie scharfe Ecken und Kanten an Möbelstücken. Sie gefährden besonders die Kleinsten, die noch wackelig auf den Beinen sind.

  • Schauen Sie Ihren Kindern auf die Finger! An Elektrokabeln, Tischdecken und Gardinen ziehen sie besonders gern.

  • Offene Steckdosen laden zu bösen Experimenten ein. Deshalb Kindersicherungen verwenden!

  • Benutzen Sie immer zuerst die hinteren Kochstellen und lassen Sie Kinder nicht allein in der Nähe des Herdes zurück.

  • Bewahren Sie Alkohol, Medikamente, Chemikalien und Reiniger sicher und für Kinder unzugänglich auf.

  • Oma ist die Beste! Trotzdem sollten Sie sie oder den Babysitter auf mögliche Gefahren hinweisen, bevor Sie ihnen die Aufsicht übertragen.

  • Fenster und Türen geschlossen halten, damit die Kleinen nicht auf gefährliche Entdeckungsreise gehen.

  • Keine Zündmittel frei zugänglich aufbewahren

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Wenn Kinder nicht zu bremsen sind!

… müssen Sie dafür umso aufmerksamer sein – ob als Radler, Autofahrer oder Fußgänger. Kinder zählen zu den schwächsten und unerfahrensten Teilnehmern im Straßenverkehr.

Durch ihr unbedachtes Verhalten können sie und andere gefährdet werden. Gehen Sie deshalb mit leuchtendem Beispiel voran.

  • Sicher zur Schule: Üben Sie mit Ihrem Kind den Weg zur Schule (zum Kindergarten) und zurück.

  • Verkehrserziehung: Ampeln, Zebrastreifen und Verkehrsschilder sind die täglichen Begleiter Ihrer Kinder. Erklären Sie ihnen die Bedeutung – und wie sie sich korrekt verhalten sollen.

  • Bitte anschnallen! Ohne Gurt und passenden Kindersitz spielen Sie mit dem Leben Ihrer Kleinen.

  • Übung macht den Meister! Der sichere Umgang mit Laufrad oder Fahrrad ist Voraussetzung für eine sichere Teilnahme am Verkehr. Üben Sie deshalb intensiv und regelmäßig mit Ihrem Kind!

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Feuerlegen ist ein Kinderspiel!

Feuer übt seit jeher eine magische Faszination auf Kinder und Jugendliche aus. Aus dem Spiel mit dem Feuer ist nur leider schon allzu oft bitterer Ernst geworden.

  • Verbote allein feuern nur die kindliche Neugier an. Üben Sie deshalb mit Ihren Kindern den richtigen Umgang mit Streichholz und Feuerzeug. Kerzen (offenes Feuer) sollten grundsätzlich nicht unbeaufsichtigt brennen.
  • Brandschutzerziehung ist (über-)lebenswichtig. Veranschaulichen Sie Kindern die Wirkung des Feuers: Wie entstehen Brände, wie verhalte ich mich im Brandfall?

 

Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?

  • Sich Zeit und Raum nehmen
  • Sich Erlerntes zeigen lassen
  • Die Sinneserfahrungen fördern
  • Das Notrufschema einüben (auch die 112 einprägen)

– Wer ruft an?
– Wo bin ich?
– Wo ist etwas passiert?
– Wie viele Menschen sind in Gefahr?
– Warten auf Rückfragen!

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Eltern haften für ihre Kinder!

Die Spiele Ihrer Kinder können für Sie zu einem teuren Vergnügen werden.

Vernachlässigen Sie deshalb nicht Ihre Aufsichtspflicht!

  • Rechtlich haften Eltern für die meisten Schäden, die ihre Kinder anderen zufügen – vielfach ein finanzielles Debakel. Davor bewahrt Sie Aufmerksamkeit.

  • Das Maß der gebotenen Aufsicht bestimmt sich nach Alter, Eigenart und Charakter des Kindes sowie danach, was den Aufsichtspflichtigen in ihren jeweiligen Verhältnissen zugemutet werden kann.

  • Jedoch kann niemand eine Totalüberwachung Ihres Kindes von Ihnen verlangen: Der Umfang der Aufsicht muss Ihnen (oder Ihrem Vertreter) in der jeweiligen Situation zumutbar sein.

  • Schützen Sie sich und Ihre Familie im Alltag vor den Schadenersatzansprüchen Dritter durch eine Privat-Haftpflichtversicherung.

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weiter zu Sicherheitserziehung

 

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