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Feuer hat zwei Gesichter

 

 

Feuer übt auf Kinder eine geradezu magische Faszination aus. Doch der allzu sorglose und nicht geschulte Umgang mit Feuer führt jedes Jahr aufs Neue zu vielen Brandopfern und Sachschäden in Milliardenhöhe. Dabei erschreckt die Tatsache, dass viele Brände durch zündelnde Kinder verursacht werden. Grund genug, bereits frühzeitig mit der Brandschutzerziehung zu beginnen. Denn Feuer in seiner Ursprünglichkeit wird heute kaum noch erlebt. Speisen werden gekocht oder gebraten, das Wasser ist heiß, die Wohnung warm, ohne das offenes Feuer zu sehen oder zu spüren ist.

 

 

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Infoblatt Brandschutzerziehung als PDF herunterladen




Für weiter Informationen wählen Sie bitte einen der folgenden Punkte:

Warum ist Brandschutzerziehung wichtig? Zündeln trotz elterlichen Verbots Umgang mit dem Feuer – heute! Dem Thema Raum und Zeit geben Das lodernde Feuer Das gezähmte Feuer Sympathieträger Fridulin Brenzlich
 

 

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Warum ist Brandschutzerziehung wichtig?

 

Feuer hat auch heute nichts von seiner Faszination verloren. Gerade im Multimediazeitalter schwinden echte Erlebnisräume und Anlässe für Erfahrungen aus erster Hand. So werden Kletterpartien eher im Computerspiel als im echten Fels gemeistert oder Fußballpartien virtuell vor dem Fernseher überstanden.

Wer aber auf real erlebte Erfahrungen nicht zurückgreifen kann, schätzt unter Umständen Situationen und Risiken falsch ein. Diese Tatsache trifft auch auf das Element Feuer zu. Es wird von uns meist nur durch besondere Ereignisse erlebt, sei es durch das faszinierende Erlebnis eines Lagerfeuers oder beim Anblick eines in den Medien dargestellten Waldbrandes. Der wirkliche, gefühlte Umgang mit Feuer bleibt uns oft verwehrt.

 

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Zündeln trotz elterlichen Verbots

 

Als Kleinkind warnen die Eltern in der Regel das Kind mit den Worten „Vorsicht, du verbrennst dich“, wenn es zum Beispiel brennenden Adventskerzen zu nahe kommt. Wird das Kind älter, weicht die Furcht vor dem Feuer in vielen Fällen der Neugier, so dass Kinder anfangen, heimlich zu kokeln.

 

Daher ist es wichtig, dass Kinder die Gefahren des Feuers richtig einschätzen lernen.


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Umgang mit dem Feuer – heute!


Angesichts seiner großen Verbreitung und Bedeutung ist es richtig, dass Kinder das Thema Feuer bereits frühzeitig kennen lernen.

 

Dieser Kontakt ist notwendig, damit sie sowohl genügend Sicherheit als auch angemessenen Respekt im Umgang mit Feuer erlangen. Darüber hinaus ist Feuer mit seinen die Sinne ansprechenden Qualitäten eine besondere Erfahrung wert. Wir sollten daher Kindern Gelegenheit geben, das lodernde, aber auch das gezähmte Feuer kennen zu lernen, und dabei ihre Wahrnehmungen und Interessen ernstnehmen, stärken, stützen und leiten.

 

Der Weg zu einem verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit Feuer ist dann nicht schwer.


 

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Dem Thema Raum und Zeit geben

 

Berücksichtigung finden sollten bei allen brandschutzerzieherischen Maßnahmen das Alter, das Verhalten und die Entwicklung der Kinder.


Eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erziehungsberechtigten, Erziehern und Feuerwehr ist dabei ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Bei einem so sensiblen Thema ist es unbedingt notwendig, verstärkt aufeinander zuzugehen, zu informieren, zu diskutieren und sich über Erfahrungen auszutauschen.

 

Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen?

  • Sich Zeit und Raum nehmen
  • Sich Erlerntes zeigen lassen
  • Die Sinneserfahrungen fördern
  • Das Notrufschema einüben (auch die 112 einprägen)

     – Wer ruft an?
     – Wo bin ich?
     – Wo ist etwas passiert?
     – Wie viele Menschen sind in Gefahr?
     – Warten auf Rückfragen!

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Das lodernde Feuer


Die Speisen sind gekocht und gebraten, das Wasser ist heiß, die Zimmer sind warm, ohne dass offenes Feuer zu sehen oder zu spüren wäre.

 

Dennoch: Die Gefahr und auch die Faszination sind nach wie vor gegeben.

 

Neugierde und Entdeckergeist, aber auch ein Gefahrenbewusstsein sollen bei Kindern geweckt werden. Sie sollen vielfältige Erfahrungen mit allen Sinnen erleben und „Lust am Feuer“ verspüren. Zwangsläufig ergeben sich dann auch die Aufgaben der Eingrenzung und Kontrolle: Etwa mit der Frage, wie wir das entfachte Feuer wieder löschen.

 

Im Verlauf der Brandschutzerziehung erleben die Kinder zunächst mit allen Sinnen und anhand unterschiedlicher Medien die Faszination und Vielfalt des Feuers.

 


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Das gezähmte Feuer

 

Sie lernen, kleine und große Flammen zu entfachen, und erfahren Sicherheit im Handeln. Anschließend steht das Beherrschen des Feuers im Vordergrund.

 

Kleine Experimente auch im Bereich des Löschens lassen die Kinder nachvollziehen und verstehen. Sie üben das richtige Verhalten im Brandfall, sie erproben spielerisch das Absetzen des Notrufes. Das Berufsfeld des/der Feuerwehrmannes/-frau mit seinen verschiedenen Aufgaben wird ihnen nahe gebracht.

 

Zum Höhepunkt der „flammenden Erlebnisse“ wird für die Kinder sicherlich ein Feuerfest, das von allen gemeinsam zum Schluss gefeiert werden kann.

 

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Sympathieträger Fridulin Brenzlich

Der kleine Fridulin Brenzlich ist der Sympathieträger der Provinzial-Brandschutzerziehung für Kindergartenkinder. Spiele, Gedichte, Experimentiermaterial und eine kleine Handpuppe bieten den Erzieherinnen und Erziehern vielfältige Möglichkeiten, das Thema Feuer aktiv zu behandeln.

 


Broschüre zum Download

Die Broschüre “Flammende Erlebnisse mit Fridulin Brenzlich“ steht für alle Interessierten auch als PDF-Dokument zum Download bereit.

 

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Broschüre “Flammende Erlebnisse mit Fridulin Brenzlich“
als PDF herunterladen


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