Angebotsänderung N5 / N6 |
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Angebotsänderung für die NachtBusse N5 und N6:
Am 4. September 2010 gibt es kostenlose Schnupperfahrten.
Arnsberg. Sundern. Ense. Die Erfolgsgeschichte der NachtBusse N5 und N6 wird fortgeschrieben. Bei einem gemeinsamen Pressegespräch stellten Hauke Möller, Leiter Verkehrsmanagement der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, Torsten Reibe von der Bezirksdirektion der Westfälischen Provinzial Versicherung, Johannes Rahmann, 1. Beigeordneter der Stadt Arnsberg und Hubert Wegener, Bürgermeister Gemeinde Ense, ein geändertes Angebotskonzept vor. Am Samstag, den 4. September 2010 tritt es in Kraft.

Sie sind von der Angebotsoptimierung überzeugt, v.l.n.r.: Hauke Möller, Leiter Verkehrsmanagement RLG, Torsten Reibe, Provinzial Bezirksdirektion, Johannes Rahmann, 1. Beigeordneter Stadt Arnsberg, Olaf Teuber, Leiter Angebotsplanung RLG im Bereich Arnsberg, Hubert Wegener, Bürgermeister Gemeinde Ense
Für die Fahrgäste ändert sich einiges:
- Herdringen, Bergheim, Bachum und Voßwinkel werden erstmals von den NachtBussen angeschlossen.
- Die Verknüpfung der beiden Linien N5 und N6 findet nicht mehr am Hüstener Markt, sondern am Bahnhof Neheim-Hüsten statt.
- Nach Sundern verkehrt nun die Linie N6, nicht mehr die N5.
- Neheim wird nun von beiden Linien bedient.
- Der Arnsberger Schreppenberg wird nicht mehr angefahren.
- Zwischen Bahnhof und Hüstener Markt verkehren die Busse zu späterer Stunde nur noch zweistündlich.
Es bleibt aber auch Bewährtes bestehen:
- Die zweistündige Anbindung von Arnsberg, Sundern und Ense bleibt erhalten, ebenso der Stundentakt vom Hüstener Markt in Richtung Neheim.
- Die Verknüpfung zwischen N5 und N3 auf dem Arnsberger Neumarkt findet weiterhin alle zwei Stunden statt.
- Neben den Nächten von Samstag auf Sonntag werden die NachtBusse auch an Halloween, Silvester und Weiberfastnacht unterwegs sein.
Für alle Nachtschwärmer, die sich am 4. September von der N5 oder der N6 ins abendliche Vergnügen chauffieren lassen möchten, gibt es ein ganz besonderes Bonbon. Egal wann und wo jemand in der Nacht vom 4. auf dem 5. September einsteigt, Geld für das Ticket wird nicht benötigt. In dieser besonderen Nacht dürfen alle Fahrgäste das veränderte Angebot kostenlos ausprobieren. Darüber hinaus gibt es unterwegs jede Menge Überraschungen. Unter anderem sorgt Gitarrist Allan Green für musikalische Unterhaltung an Bord und von Zauberer Hakan Varol können sich die Fahrgäste verzaubern lassen.
"Wir wünschen uns, dass möglichst viele Leute neugierig auf das neue Angebot sind und die Gelegenheit zur kostenlosen Schnupperfahrt nutzen", so Hauke Möller, Leiter Verkehrsmanagement der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH.
Von einer guten Resonanz auf das veränderte Angebot ist die Westfälische Provinzial Versicherung überzeugt. Ihr Ziel ist es, möglichst vielen Menschen eine attraktive Alternative zur nächtlichen Pkw-Fahrt zu bieten. "Prävention hat bei uns einen hohen Stellenwert. Die NachtBusse sind für uns konkrete Maßnahmen zur Sicherheit und Vorsorge", erläutert Torsten Reibe von der Provinzial Bezirksdirektion. Mit einem guten Busangebot wird der Weg ins nächtliche Freizeitvergnügen auf jeden Fall ein Stück sicherer. Reibe weiß wovon er spricht. Die große Zahl von Unfällen in den Wochenendnächten ist erschreckend. Das belegen nicht zuletzt immer wieder Berichterstattungen in den Medien. Torsten Reibe wünscht den NachtBussen deshalb: "allzeit gute Fahrt und immer zahlreiche Fahrgäste an Bord."
Das eigene Erleben ist besonders für Enses Bürgermeister Hubert Wegener ausschlaggebend: "Was man selbst kennt und erfahren hat, kann man viel besser weiterempfehlen". Vom Angebot ist Enses erster Bürger überzeugt. Denn die NachtBusse sorgen für mehr Mobilität in der Region und sind somit eine deutliche Qualitätssteigerung für den öffentlichen Nahverkehr.
Ganz ähnlich sieht es auch Arnsbergs 1. Beigeordneter Johannes Rahmann. "Ein regelrechtes NachtBus-Netz mit insgesamt acht Linien konnte in den vergangenen zwölf Jahren im Hochsauerlandkreis aufgebaut werden", erinnert Rahmann. Eine positive Entwicklung, an der Arnsberg aktiv mitgewirkt hat und auf die man zu Recht stolz sein kann, wenngleich es immer schwieriger wird, diesen Standard zu finanzieren.
Nach der Schnuppernacht können die NachtBusse mit allen gängigen Tickets genutzt werden. Lediglich ein kleiner Aufpreis von 1,20 Euro für eine einfache Fahrt und 1,70 Euro für Hin- und Rückfahrt muss zusätzlich entrichtet werden. Hierzu ein kleiner Vorgriff: Da während der Hüstener Kirmes, die am nächsten Wochenende stattfindet, auf den Aufpreis verzichtet wird, kommt dieser erst wieder am 18. September zum Tragen.
Fragen rund um den NachtBus, zum Fahrplan, zu den Fahrzeiten oder den Tickets beantwortet die Schlaue Nummer für Bus und Bahn unter 0 180 3 / 50 40 30 rund um die Uhr für nur 9 Cent pro Minute aus dem Festnetz (Mobilfunk max. 42 Cent/Minute). Unter www.nachtbus.de oder www.rlg-online.de gibt es weitere Informationen im Internet.


