Westfälische Provinzial erzielt bestes Ergebnis aller Zeiten |
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- Marktführerschaft weiter ausgebaut
- Hervorragendes Jahresergebnis trotz Jahrhundertsturm
Münster. Die Westfälische Provinzial Versicherung AG hat im Geschäftsjahr 2007 ein Rekordergebnis erzielt. "Auch im vergangenen Jahr konnten wir unsere Beitragseinnahmen entgegen dem Markttrend steigern und unsere führende Position in Westfalen weiter ausbauen", berichtete Vorstandsvorsitzender Dr. Heiko Winkler auf der Bilanz-Pressekonferenz der Westfälischen Provinzial Versicherung AG am 18. Juni 2008. Der westfälische Marktführer erreichte mit einem Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von 76,2 (68,5) Mio. Euro trotz des Jahrhundertsturms Kyrill das beste Geschäftsergebnis aller Zeiten.
Überdurchschnittliches Wachstum in der Schaden- und Unfallversicherung
Während im Gesamtmarkt die Beitragseinnahmen mit -0,4 % leicht zurückgingen, konnte die Provinzial als Marktführer in Westfalen 2007 ihre gebuchten Bruttobeitragseinnahmen um 1,7% auf 984,2 (967,8) Mio. Euro steigern. Erfreuliche Zuwächse erzielte die Westfälische Provinzial insbesondere in der Allgemeinen Unfallversicherung mit 7,2 % und in der Haftpflichtversicherung mit 7,5 %, während die Beiträge in der Kraftfahrtversicherung trotz des gestiegenen Vertragsbestandes wettbewerbsbedingt um 0,7 % zurückgingen. In der Verbundenen Wohngebäudeversicherung waren die Beitragseinnahmen mit 234,2 (234,3) Mio. Euro nahezu unverändert. Aufgrund ihres hohen Marktanteils ist die Westfälische Provinzial dem zunehmenden Wettbewerb in dieser Sparte in besonderer Weise ausgesetzt. Auch in der Hausratversicherung lagen die Beitragseinnahmen auf Vorjahresniveau. Ein deutlich positiver Impuls ging von der Feuer-Industrie-Versicherung mit einem kräftigen Zuwachs von 15,6 % aus.
Jahrhundertsturm Kyrill gut bewältigt
Die Bruttoschadenaufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2007 deutlich auf 852,8 (591,4) Mio. Euro erhöht; dies entspricht einem Anstieg der Bruttoschadenquote auf 86,5 (60,8) %. Hauptursache hierfür war der Orkan Kyrill im Januar 2007 mit einem Bruttoschadenaufwand von 250 Mio. Euro. Das größte Sturmereignis in der fast dreihundertjährigen Unternehmensgeschichte der Westfälischen Provinzial stellte mit rund 230.000 Schadenfällen eine große Herausforderung für alle Beteiligten im Innen- und Außendienst dar. Dank des dichten Filialnetzes der Geschäftsstellen und Sparkassen und einer herausragenden Einsatzbereitschaft aller Beteiligten konnte das Provinzial-Serviceversprechen "Immer da, immer nah" überzeugend eingelöst werden. Fast 90 % der Sturmschäden durch Kyrill wurden schnell und unbürokratisch direkt vor Ort per Scheck reguliert.
Auch bilanziell hat die Westfälische Provinzial den Jahrhundertsturm gut verkraftet. Angesichts einer langfristig angelegten Rückversicherungspolitik stieg die Nettoschadenquote nur vergleichsweise moderat auf 69,7 (60,9) %. Insgesamt konnte die Westfälische Provinzial im vergangenen Geschäftsjahr ein deutlich positives versicherungstechnisches Nettoergebnis in Höhe von 58,6 (68,2) Mio. Euro erzielen. Hierzu trug auch die weiterhin deutlich unter dem Marktdurchschnitt liegende Kostenquote von 23,7 % bei.
Mit einer Nettoverzinsung der Kapitalanlagen von 4,5 (5,0) % hat die Westfälische Provinzial wiederum ein gutes Kapitalanlageergebnis erreicht. Die Bewertungsreserven in den Kapitalanlagen erhöhten sich weiter auf 486,1 (470,4) Mio. Euro.
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