Starke Schäden durch Unwetter |
||
Westfälische Provinzial erwartet einen Schaden von insgesamt 12 Millionen Euro

Münster, 17.7.2009. "Das erste Juliwochenende wird im Ruhrgebiet so schnell keiner vergessen", zieht Marianne Isermann, Leiterin der Schadenabteilung für die Sachversicherungen der Westfälischen Provinzial, Bilanz. "Eigentlich war es ein Vierfach-Unwetter. Zu dem sintflutartigen Regen kamen noch Hagel, Blitz und Sturm." Es dauerte nur wenige Minuten, bis zahlreiche Keller überflutet, Häuser abgedeckt und Fahrzeuge durch Hagel beschädigt waren. Die Westfälische Provinzial registrierte nach ersten Schätzungen allein in Gelsenkirchen und Umgebung etwa 5.000 Gebäudeschäden und über 850 Schäden an Kraftfahrzeugen. Mit Abstand am schwersten betroffen ist Gelsenkirchen, aber auch in anderen Ruhrgebietsstädten, wie Herne und Bochum, wurden zahlreiche Schäden gemeldet. Der Gesamtschaden wird schätzungsweise 12 Millionen Euro betragen.
Schwere Folgen bewältigen
Die Provinzial-Geschäftsstellen und Sparkassen in der Region setzen seit dem Unwetter alles
daran, die vielen Fragen der Kunden zu beantworten und schnelle Hilfe zu leisten. Zusätzliche
Schadenregulierer sind vor Ort im Einsatz und unterstützen die Geschäftsstellen und Sparkassen von
der Besichtung der Schäden bis hin zur Abwickelung der Reparaturen. "Im Kfz-Bereich haben wir zum
Beispiel innerhalb kürzester Zeit zentrale Sammelplätze eingerichtet, zu denen die Kunden ihre
beschädigten Fahrzeuge bringen konnten", berichtet Provinzial-Sachverständiger Dirk Fischer. "Bis
zu drei Schadenregulierer waren gleichzeitig vor Ort und konnten so bis zu 60 Fahrzeuge am Tag
begutachten."
Die jüngsten Unwetter zeigen, wie wichtig die Absicherung von Elementarschäden in der Wohngebäude- bzw. Hausratversicherung ist. "Ist der Keller erst einmal überflutet, gehen die Schäden oft in die Tausende", erklärt Marianne Isermann. Was viele nicht wissen: Weder Schäden am Haus noch am Mobiliar sind bei Überflutungen durch Starkregen durch die normale Hausrat- oder Gebäudeversicherung abgedeckt. Starkregen gilt – wie auch Hochwasser oder Erdbeben – als Elementarschaden und muss zusätzlich versichert werden.
Wann greift welche Versicherung?
Bei Sturmschäden am Haus kommen die Gebäude- und die Hausratversicherung zum Zug. Als Sturm
gilt, wenn der Wind die Stärke 8 erreicht (Böen bis 65 km/h). Werden Einrichtungsgegenstände durch
Sturm beschädigt, springt die Hausratversicherung ein. Diese übernimmt auch Überspannungsschäden
als Folge von Blitzschlag. Bruchschäden an Fenstern und Türscheiben übernimmt die Glasversicherung,
einschließlich der Kosten für eine Notverglasung. Eine Glasversicherung wird meist in Kombination
mit der Hausratversicherung angeboten.
Schäden an Fahrzeugen durch umgestürzte Bäume oder Hagel übernimmt die Teilkaskoversicherung. Rund 550 Fahrzeuge wurden am ersten Juliwochenende allein in Gelsenkirchen durch Hagel in Mitleidenschaft gezogen. "Die Teilkasko greift sogar, wenn der Wagen in einer überfluteten Tiefgarage steht", erklärt Isermann.
WIND warnt per SMS
Damit ihre Kunden über die aktuelle Wetterlage immer im Bilde sind, bietet die Westfälische
Provinzial das elektronische Unwetter-Frühwarnsystem WIND (weather information on demand) an, das
rechtzeitig und örtlich präzise warnt. Bahnen sich Unwetter wie Sturm, Starkregen oder Hagel an,
informiert WIND seine Nutzer wahlweise per SMS oder E-Mail. Die Warnmeldungen sind für
Provinzial-Kunden kostenfrei und lassen sich für einzelne Postleitzahlengebiete abonnieren. "Damit
ist WIND präziser als jede Wettervorhersage und in seiner Genauigkeit einzigartig in Deutschland",
informiert Marianne Isermann.
Weitere Informationen: www.provinzial-online.de
Pressemitteilung als PDF herunterladen
Provinzial App
Jetzt auch unterwegs immer für Sie da: Die "Sicher mobil"-App fürs iPhone und Android-Smartphones.


