Provinzial zieht Unwetterbilanz |
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Tief ‚Cathleen’ verursacht Schäden in Millionenhöhe
Münster, 3. September 2010. Tief ‚Cathleen’ hat in der Nacht zum Freitag in großen Teilen des Münsterlandes mit sintflutartigen Regengüssen und starken Stürmen gewütet. Die Folgen: tausende überflutete Keller.
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Das Ausmaß der Unwetterereignisse in der Nacht zum 27. August 2010 wird nach dem Rückzug des Wassers langsam sichtbar. Nach einer ersten Schätzung rechnet die Westfälische Provinzial Versicherung mit ca. 2.000 Schäden und einem Schadenaufwand von insgesamt 6 Millionen Euro. Betroffen sind vor allem Provinzial-Kunden in den Kreisen Steinfurt und Borken.
„Wenn Kellerräume komplett überflutet werden, gehen die Schäden oft in die Tausende“, erklärt Marianne Isermann, Leiterin der Schadenabteilung für die Sachversicherungen der Westfälischen Provinzial. Neben zerstörten Möbelstücken, einer defekten Gefriertruhe oder Waschmaschine im Kellerbereich kann sich der Schaden auf das ganze Haus ausbreiten: Heizkessel, Elektroinstallation und Anstrich werden nicht selten in Mitleidenschaft gezogen. „Die Höhe der Schäden vom vergangenen Wochenende liegt bei durchschnittlich 3.800 Euro. Das Ausmaß variiert allerdings sehr stark von Haushalt zu Haushalt.“
Spätestens nach derartigen Unwettern wird deutlich, wie wichtig die finanzielle Vorsorge bei Schäden durch Naturgewalten ist. Was viele Eigentümer nicht wissen: Überflutungen durch Starkregen sind nicht durch die Hausrat- oder Gebäudeversicherung abgedeckt. Starkregen gilt wie auch Überschwemmung, Schneedruck oder Erdbeben als Elementarschaden. Unter anderem können Schäden durch Überschwemmung oder Rückstau versichert werden.
Etwa 20 Prozent aller Wohngebäudekunden und 15 Prozent aller Hausratkunden der Provinzial haben einen Elementarbaustein eingeschlossen. In den stark betroffenen Regionen Borken und Steinfurt sind dies sogar nur 15 Prozent der Wohngebäude- und 10 Prozent der Hausratkunden. „Damit Immobilienbesitzer und Mieter sich zumindest finanziell gegen die Folgen von Naturgewalten schützen können, empfehlen wir den Einschluss von Elementarbausteinen in die Wohngebäude- und Hausratversicherung“, so Isermann.
Der jährliche Beitrag für eine Elementarversicherung richtet sich nach der Größe und dem Wert des Ein- oder Mehrfamilienhauses bzw. in der Hausratversicherung nach der Wohnfläche und dem Wert des Hausrates und der Lage des Objektes.
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