Berücksichtigung des Geschlechts ...
... bei der Kalkulation der Privaten Unfallversicherung
In Deutschland ist es seit langem üblich, Männern und Frauen in bestimmten Versicherungssparten unterschiedliche Beiträge bzw. Leistungen anzubieten. Der Grund dafür ist die unterschiedliche Risikosituation der beiden Geschlechter bei diesen Versicherungen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, das ab Ende 2007 auch auf Versicherungsverträge angewendet wird, lässt eine solche Unterscheidung zu, wenn das Geschlecht „bei einer auf versicherungsmathematischen und statistischen Daten beruhenden Risikobewertung ein bestimmender Faktor ist“.
Die statistischen Daten des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) zeigen, dass das Geschlecht in der Privaten Unfallversicherung ein bestimmender Faktor ist. Der GDV hat diese Daten, aus denen wir eine unterschiedliche Risikobewertung ableiten, grafisch aufbereitet und auf seiner Homepage veröffentlicht.


