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Dunkle Wolken ziehen über Felder.
Dunkle Wolken ziehen über Felder.
Dunkle Wolken ziehen über Felder.

Präzise Warnungen für Kommunen

Schwere Gewitter mit Hagel und Blitzschlag, Überschwemmungen und Sturmböen, wie das Orkantief KYRILL oder das Jahrhunderthochwasser an Donau, Elbe und Mulde, zeigen, dass Unwetterereignisse in den letzten Jahren zugenommen haben.

In den Wintermonaten beeinflussen zudem Glatteisregen, Schnee und Frost den Verkehr auf Straße, Schiene, Wasser und in der Luft und haben Auswirkungen auf das öffentliche Leben.

Die Sachschäden sind immens und auch für den Menschen bedeuten Unwetter eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Erhebliche Schäden lassen sich vermeiden, wenn durch ortsbezogene und frühzeitige Warnungen mehr Zeit für die Vorbereitung zur Abwehr möglicher Gefahren besteht.

Wir machen "WIND"
  • "W I N D" entstand durch die Zusammenarbeit von MeteoGroup, dem Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik und den öffentlichen Versicherern.

    Resultat ist ein intelligentes System, das durch seine präzisen und vor allem punktgenauen Warnungen überzeugt.

    Empfänger der für Kommunen kostenfreien Unwetterwarnungen können entscheiden, ob sie diese per E-Mail, SMS oder Fax erhalten möchten.

    Die punktgenauen Unwetterwarnungen erlauben eine präzise Fokussierung Sie können landkreis-, postleitzahl oder sogar geokoordinatengenau abonniert werden.

    Die Provinzial bietet den bei ihr versicherten Kommunen das Unwetterfrühwarnsystem "WIND" (Weather Information on Demand), die Winterdienstinformationen sowie die Online-Wetterbox kostenlos an.
    Wind für Kommunen: Das Bild zeigt mehrere Straßen nach einem Sturmereignis
    Wind für Kommunen: Das Bild zeigt mehrere Straßen nach einem Sturmereignis
Rund um die Uhr
  • Wind für Kommunen: Das Bild zeigt mehrere Straßen nach einem Sturmereignis
    Ein Meteorologen-Team von MeteoGroup beobachtet in der Unwetterzentrale rund um die Uhr die aktuellen (Un-)­Wetter­entwick­lungen.

    1. Satelliten-, Radar-, und Blitzdaten sowie Messdaten von über 1.200 Wetterstationen in Kombination mit den führenden Wettermodellen bilden eine umfassende Datengrundlage.

    2. Rund um die Uhr analysieren die Meteorologen der Unwetterzentrale die eingehenden (Un-)Wetterdaten und warnen rechtzeitig und zuverlässig vor Sturm/Orkan, Gewitter, Starkregen, Glatteisregen und Schnee.

    3. Akute Warnungen (Warnstufe Orange, Rot und Violett) werden dann herausgegeben, wenn das Eintreffen des Unwetters als sicher gilt.

    4. Warnungen werden 1 bis 12 Stunden vor Ereignisbeginn ausgegeben. Je nach Wetterlage und Warnparameter ergeben sich unterschiedliche Vorwarnzeiten.

    www.unwetterzentrale.de
Warnstufen
  • Wind für Kommunen: Das Bild zeigt mehrere Straßen nach einem Sturmereignis
    Die Warnstufen sind farblich gekennzeichnet. Akutwarnstufen (orange, rot und violett) werden dann ausgegeben, wenn die Meteorologen der Unwetterzentrale sicher sind, dass ein bestimmtes Ereignis tatsächlich eintritt. Die Warnstufen geben die Stärke des zu erwartenden Unwetterereignisses wieder.
Präzision ist Trumpf
  • Wind für Kommunen: Das Bild zeigt zwei Mitarbeiter einer Unwetterwarnzentrale an einem Schreibtisch mit vielen Computermonitoren.
    Jeder Landkreis, jede Postleitzahl und Geokoordinate wird von den Meteorologen individuell gewarnt. Hier steht der Mensch hinter den Warnungen. Eine Ausnahme bilden die Gewitterlagen: Erreicht eine Gewitterzelle auf dem Regenradar eine bestimmt Intensität, werden automatisch die in der Zugbahn der Gewitterzelle (Hagel- oder Starkregenzelle) liegenden Orte vom System geokoordinatengenau berechnet und für eine Warnung vorgeschlagen. Aber auch in diesen Fällen entscheiden die Meteorologen, ob die Warnungen herausgegeben werden oder nicht.
    In der Unwetterzentrale laufen die Fäden zusammen. Hier werden alle (Un-)Wetterdaten permanent analysiert.
Aus Erfahrung besser
  • Wind für Kommunen: Das Bild zeigt mehrere Feuerwehr-Garagen.
    Erfahrungsbericht einer Leitstelle
    Brandoberamtsrat Dipl.-Ing. Ulrich Hilkenbach, Leitstelle Paderborn

    Bei drei heranziehenden Unwettern mit Sturm und erheblichen Regenschauern konnten die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei rechtzeitig gewarnt, die Einsätze somit besser koordiniert und der Funkverkehr entlastet werden. Das Feuerwerk des Katharinenmarktes in Delbrück wurde aufgrund einer solchen Unwetterwarnung abgesagt. Auf diese Weise konnten Schäden durch Feuerwerkskörper, die außer Kontrolle geraten wären, verhindert werden. Auch wurde der Winterdienst mehrmals frühzeitig benachrichtigt, weil sich wieder eine Kaltfront mit Schneefall und Glatteisregen auf den Kreis zubewegte.


    Erfahrungsbericht eines Abwasserbetriebes
    Dipl.-Ing. Martin Damke, Abteilungsleiter Betrieb, Abwasserbetrieb der Stadt Porta Westfalica

    Wir nutzen "WIND", um zum Beispiel bei bevorstehenden größeren Regenereignissen die Zwischenspeicher der Kläranlage möglichst weit im Vorfeld zu entleeren, so dass bei Regen eine größere Speicherkapazität und damit eine Reduzierung der Einstau bzw. Überstauereignisse der Kanalisation entsteht. Durch die Vorwarnung können gezielt Einstaubecken und Abschlagsbauwerke über das Fernwartungssystem überprüft werden.


    Erfahrungsbericht einer Berufsfeuerwehr
    Reinhold Hunke, Berufsfeuerwehr Iserlohn


    Unser Winterdienst ist begeistert, derart gute Vorhersagen hat es bis jetzt noch nicht gegeben. Auch das Kanalamt ist sehr zufrieden, bei angesagtem Starkregen wird der Bereitschaftsdienst verstärkt. Wir selbst passen unsere Alarmschwellen jetzt den „W I N D“- Warnungen an. Das heißt, ab Stufe Rot wird die Einsatzzentrale automatisch verstärkt, um die erhöhten Einsätze abzudecken. Das hat schon einige gute Dienste getan. Unterm Strich: ein voller Erfolg.
Haftungsausschluss
  • Die WIND-Unwetterwarnungen (Weather Information on Demand) und die Winterdienstinformationen sind sehr präzise. Aufgrund der Vielzahl der das Wetter beeinflussenden Faktoren kann die tatsächliche Wetterlage nicht mit absoluter Sicherheit vorhergesagt werden. Abweichungen von der tatsächlichen Wetterlage sind insofern nicht zu vermeiden. Die WIND-Unwetterwarnungen und die Winterdienstinformationen stellen wir den westfälischen Kommunen unentgeltlich zur Verfügung. Durch die Nutzung wird kein Vertrag geschlossen. Abonnenten dieses Service für Kommunen nutzen deshalb diese Informationen auf eigenes Risiko. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass hinsichtlich der Richtigkeit, Genauigkeit, Aktualität, Verfügbarkeit, Vollständigkeit und hinsichtlich etwaiger anderer Faktoren keinerlei Gewährleistung oder Haftung übernommen wird. Wir übernehmen weder materielle oder immaterielle noch direkte oder indirekte Schäden, welche aufgrund der Verwendung dieser Informationen entstehen.