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Fahrspaß auf drei Rädern - E-Mobilität mit Scuddy

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„Mit meiner Frau Sabine durch die Innenstadt bummeln, eine große Runde mit unserem Hund Trudi drehen, einfach spontan unterwegs sein, das ist mit dem Scuddy kein Problem mehr“, erzählt Randolf Timm. Von Geburt an muss er mit einer Spastik in den Beinen umgehen. Früher hat er viel Sport gemacht, Tennis gespielt. Das machte Spaß und hielt die Spastik in Schach, führte aber auch zu Fehlbelastungen. Nach vier Operationen rieten die Ärzte dem Familienvater jedoch dringend, es langsamer angehen zu lassen. „Dadurch wurde die Spastik wieder stärker und ich konnte nicht mehr so lange und so weit laufen“, berichtet Timm, der sich neben seinem Beruf ehrenamtlich als Behindertenbeauftragter der Stadt Pinneberg engagiert.
Um wieder mobiler zu werden, suchte er zwei Jahre lang nach einer Unterstützung, die zu ihm passt - mit Sitzmöglichkeit, aber dynamisch und lebensfroh. Außerdem sollte das Fahrzeug im Kofferraum leicht transportiert werden können und über eine Straßenzulassung verfügen. Im Internet stieß er auf die E-Scooter von Scuddy. „Ich rief gleich an und hatte Tim an der Strippe“, erinnert er sich, „die Jungs versprachen für einen Proberunde vorbeizukommen, wenn sie in der Stadt sind. Das klappte dann ziemlich schnell.“ Randolf Timm war sofort begeistert. Das hat sich auch nach mehr als zwei Jahren nicht geändert. „Der Scuddy macht einfach Spaß, Qualität und Preis stimmen, er läuft immer noch rund. Und wenn ich zur Wartung in der Werkstatt in Kiel bin, gibt’s immer nen Kaffee und ein nettes Gespräch.“
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Anforderungen wie bei VW oder BMW

Der E-Scooter aus Kiel hat viele Seiten: als Unterstützung im Alltag oder als Fahrradersatz für Camper und Segler. Sie nehmen den Scuddy gern mit, da er sich auf die Größe eine Wasserkiste zusammenfalten lässt. Ursprünglich wollten Tim Ascheberg und Jörn Jacobi mit ihrer Idee jedoch eine Lücke im grünen Nahverkehr schließen. „Mit dem Scuddy kann ich als Pendler von Bus und Bahn direkt bis ins Büro fahren, ganz ohne Abgase, dafür mit Spaß“, erklärt Ascheberg. Innerhalb von zwei Jahren entwickelten sie einen Prototypen mit patentiertem Faltmechanismus und Straßenzulassung. Diese Straßenzulassung machen auch den Versicherungsschutz des Start-Ups zu etwas Besonderem. Denn damit müssen die Kieler umfassende Haftungsrisiken abdecken, wie sie auch für Fahrzeugbauer wie VW oder BMW gelten.
 

Schutzengel-Tipp

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Ihre ersten Scuddys bauten Ascheberg und Jacobi in einer Kieler Hinterhofgarage. Auch Service und Lager mussten auf den 84 Quadratmetern unterkommen. Nach ersten Kooperationen, diversen Messen und ersten Auftritten im Fernsehen wagten sie sich 2016 in „Die Höhle der Löwen“. „Wir brauchten kein Geld, aber Unterstützung in Vertrieb und Marketing, um bekannter zu werden“, erklärt Ascheberg. Für Aufsehen sorgte schon ihr Angebot: 10 Prozent Unternehmensanteil für nur 1 Euro. Mit den Investoren Ralf Dümmel und Jochen Schweizer kam es zum Deal. Während Schweizer Touren mit dem Scuddy in sein Freizeitangebot aufnahm, übernahm Dümmel die Entwicklungskosten und den Aufbau einer Produktion in Asien für ein kostengünstigeres Modell Scuddy Light ohne Straßenzulassung. „In den sechs, sieben Monaten von der Aufzeichnung der Sendung im März bis zur Ausstrahlung Ende Oktober haben wir die Light-Variante ohne Straßenzulassung entwickeln und genügend Scuddys produzieren lassen, um das zu erwartende Interesse bedienen zu können“, erinnert sich Jacobi.
„Immer noch unglaublich, dass das geklappt hat.“ Während sie beim Scuddy Light auf Maximum setzten, folgten sie beim Scuddy Premium nicht den optimistischen Prognosen ihrer Berater, sondern ihrer eigenen Erfahrung. „Nur weil die Menschen Elektromobilität gut finden, geben sie noch lange kein Geld dafür aus“, zeigt sich Ascheberg realistisch. Sie behielten Recht. Erst nach dem Ansturm des Weihnachtsgeschäftes waren Light- und Premiummodell ausverkauft. Ihre leise Befürchtung, dass die Light-Variante die Verkäufe der Premiummodelle beeinträchtigen könnten, hat sich nicht erfüllt. „Mit dem Scuddy Light und über die neuen Vertriebskanäle sprechen wir ganz andere Käufer an, die wir sonst nicht erreicht hätten“, berichtet Tim Ascheberg. Bereits mehrere Male haben die beiden Gründer ihre E-Scooter im Teleshopping-Kanal „Channel21“ vorgestellt. „Das war auch eine ganz neue Erfahrung, da muss man sich drauf einlassen“, erklärt Jacobi, „in der Live-Sendung bekommen wir die Fragen der Zuschauer direkt aufs Ohr und können die gewünschten Punkte dann ausführlicher vorstellen.“

Mit dem Scuddy über die Alpen

Um die Bekanntheit des Scuddys weiter zu erhöhen und als zweites Standbein bieten die beiden Gründer mit ihrer Tochterfirma Scuddy.Tours über Lizenznehmer vom Allgäu bis nach Norderney Stadtführungen auf drei Rädern an. In verschiedenen internationalen Metropolen werden die grünen Flitzer ebenfalls für Aufmerksamkeit sorgen. Vier von zwölf Kreuzfahrtschiffen der AIDA-Flotte haben die Kieler mit ihren E-Scootern bereits für Stadterkundungen ausgestattet. Auch „Löwe“ Jochen Schweizer bietet über sein Freizeitportal Touren an und unterstützte das Start-Up mit einer werbewirksamen Alpenüberquerung, bei der er den Scuddy auf Herz und Nieren prüfen ließ
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Im Herzen noch immer ein Start-up

Die Aufmerksamkeit nutzen Ascheberg und Jacobi für weitere Medienauftritte, bauten über Partner das Freizeitangebot Scuddy Tours für geführte Stadtrundfahrten und Events aus. Auch mit dem Kreuzfahrtanbieter AIDA kamen sie ins Gespräch. Bis Ende 2019 werden alle 14 AIDA Schiffe Landausflüge mit Scuddys anbieten können. Gebaut werden diese mittlerweile an neuer Adresse nahe des Nord-Ostsee-Kanals. „Auf den 1.200 Quadratmetern ist einfach mehr Platz für alles, auch fürs Team selbst“, berichtet Ascheberg. Sechs Mitarbeiter sowie zwei bis drei Aushilfen beschäftigen die beiden Gründer derzeit. Ihre Start-up-Mentalität haben sie sich jedoch erhalten und wollen als Kieler Fahrzeugmanufaktur weiter langsam und gesund wachsen. Dafür haben sie bereits den Scuddy Light durch den MAXX SPORT by scuddy als günstiges Einsteigermodell ersetzt, das nun auch eine Straßenzulassung besitzt. Ihr Premiummodell, das sie mit drei verschiedenen Spitzengeschwindigkeiten anbieten, wird ebenfalls kontinuierlich weiter verbessert. Zukünftig wollen die beiden Gründer noch mehr mit Firmen zusammenarbeiten, die beispielsweise Touren mit dem Scuddy anbieten oder ihn als Transportmittel innerhalb des Betriebes einsetzen. Einen weiteren Schwerpunkt werden Ascheberg und Jacobi im Reha-Markt setzen: „Wir sehen einfach, dass das Interesse da ist und der Scuddy hier wertvolle Unterstützung für die Menschen leistet.“

Schutzengel-Tipp

Wer eine eigene Firma gründet, sollte von Anfang an auch an den passenden Versicherungsschutz denken. Ein Versicherungsexperte zeigt die Risiken und die dazugehörigen Lösungsmöglichkeiten für das neue Unternehmen auf und hat ggf. noch mal einen Extra-Tipp. Scuddy bietet seinen Kunden beim Kauf eines E-Scooters beispielsweise einen Zulassungsservice inkl. passenden Kfz-Versicherung an.



Text: Beatrix Richter
Quellenangabe Fotos/Video: Hauptbühnenbild (Scuddy), Bühnenbild "Mehr Mobilität und Lebensqualität" (Beatrix Richter), Bühnenbild "Anforderungen wie bei VW oder BMW" (), Bühnenbild "In der Höhle der Löwen" (), Video "Mit dem Scuddy über die Alpen" (), Bühnenbild "Im Herzen noch immer ein Start-up" () 
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